Das US-Patentsystem: funktionsgestört

Geschrieben von silverSl!DE am Dienstag, 12. Juni 2012 in RealLife

Die US-Justiz reagiert zunehmend genervt auf die Patentkriege rund um Smartphones und Tablets. Der US-Bundesrichter Richard Posner hat den Prozess im Fall Apple vs. Motorola einfach platzen lassen. Das US-Patentsystem sei funktionsgestört, meint er.

Quelle: http://www.golem.de/news/smartphones-us-richter-haben-genug-vom-patentkrieg-1206-92456.html

Endlich macht das jemand mal deutlich!

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Gejammer senkt keine Preise - Autogas auch nicht

Geschrieben von silverSl!DE am Freitag, 2. März 2012 in Sonstiges

 Kürzlich habe ich einen Link geschikt bekommen. Money quote:

"Das Gejammer senkt keine Preise"

Meine Rede. 

Zu den Aufgeführten Alternativen (CNG/Autogas), möchte ich allerdings etwas sagen:

Autogas aus auch keine dauerhafte lösung.

  1. Mein Freund ist Werkstattinhaber. Sein Statement: Wenn sich die Gasanlagen anfangen zu rechnen (nach ~2-3Jahren), entstehen (nicht immer aber sehr(!) oft) Defekte (insb. Risse in der Zylinderkopfdichtung) und das unabhängig vom Hubraum. Unterm Strich spart man langfristig GAR NICHTS! Es sei denn es ist ein Gasauto AB WERK, denn diese sind vom Hersteller extra darauf abgestimmt, Parameter der Steuergeräte werden angepasst UND andere Materialien verwendet.
  2. Autogas ist einfach das neue Diesel. Früher war Diesel stark subventioniert. Brachte den Entscheidungsträgern positive Presse. Wenige fuhren einen Diesel, also auch geringe Einbußen für den Saat. Nun hat sich das Blatt gedreht und es gibt mittlerweile mehr Diesel- als Benzinfahrer. Und siehe da, werden die Dieselpreise immer mehr den Benzinpreisen angeglichen. Jetzt zum Autogas/LPG/CNG/Kuhdung und was es nicht alles gibt: Solange es wenige gab, die das Nutzten, war es günstig und stark subventioniert. Nun springen immer mehr auf diesen Zug auf und WIE DURCH EIN WUNDER steigen die Autogaspreiserapide an! Sobald sich hier, sagen wir, ein Drittel aller Autofahrer umgestiegen ist, wird auch Autogas genauso teuer sein wie Benzin und Diesel. Marktwirtschaft. That's how it works.

Nur weil bei Autogas im Verhältnis zu Benzin und Diesel keiner jammert, heißt es nicht dass es beser ist.

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Beindruckend...

Geschrieben von silverSl!DE am Mittwoch, 12. Oktober 2011 in RealLife

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Ein sehr kreativer Heiratsantrag

Geschrieben von silverSl!DE am Freitag, 9. September 2011 in RealLife

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Niveau ist keine Salbe

Geschrieben von silverSl!DE am Donnerstag, 18. November 2010 in RealLife

Ich finde es sehr bezeichnend wie sich einzelne Redaktionen geben: Tagesschau: "Grund zur Sorge, aber nicht zur Hysterie" Stern: "Terrorwarnung in Deutschland: Länder machen mobil" Bild: "Terror-Alarm in Deutschland" So, und jetzt nochmal die Überschrift (mehr liest der Durchschnittsdeutsche eh nicht) der Tagesschau lesen! Ratet mal, was in der Mehrheit wahrgenommen wird...
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DELL XPS M1330 Copper Mod - cool solution

Geschrieben von silverSl!DE am Montag, 28. Dezember 2009 in Werkstatt

Wie viele M1330-Besitzer schon bemerkt und bemängelt haben, ist die Wärmeentfaltung des Gerätes, nicht zuletzt durch die kompakte Bauweise, so enorm, dass es mir schon passiert ist, dass die XPS sich wegen Hitzeproblemen abgeschaltet hat... Lange hab ich mit dem Gedanken gespielt den so genn. "Copper Mod" durchzuführen. Dies beinhaltet den Austausch eines von DELL verbauten Wärmeleitpads gegen eine Kupferplatte, welche eine um ein vielfaches bessere Wärmeleitfähigkeit an den Tag legt. Hier eine Grafik die es etwas veranschaulicht: Vorgehensweise: - Im Schrott, oder sonst wo, ein 1,5mm dickes Kupferblech aufstöbern. - Auf das Maß von ca 15mm x 15mm sägen oder mit der Blechschere schneiden. - nun relativ genau auf 14mm x 14mm feilen und entgraten. - schließlich die Flächen mit feiner Stahlwolle von Oxidation befreien und blank reiben. (ACHTUNG: danach NICHT wieder mit dem finger draufpatschen, da Fingerfett Kupfer in LICHTgeschw. oxidieren lässt. Hier gilt: Oxidschicht = verminderte Wärmeleitung = nicht so gut ;-) ) Hier die bilder der vorgehensweise:



Das Ergebnis kann sich sehen lassen :-) : Leerlauf: Vorher: Nachher: unter Last (openGL mit einem 2.6.30-2-686er Linux-Kernel unter Debian Squeeze): Vorher: >92°C (leider kein Bild zur Hand...) Nachher:
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az-web.de: Dreieck Jackerath: Radarfalle in Flammen

Geschrieben von silverSl!DE am Mittwoch, 18. November 2009 in RealLife

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Rückblick eines beinahe-Amokläufers

Geschrieben von silverSl!DE am Dienstag, 6. Oktober 2009 in RealLife

Der Link zum zitierte Artikel wurde mir von meinem Freund sqall geschickt. Da mich dieser Beitrag sehr bewegt hat und das Fazit so ziemlich meine eigene Meinung wiederspiegelt, möchte ich den Artikel an dieser Stelle Zitieren:
Leserpost: Mein verhinderter Amoklauf 08.04.2009 10:44 — Matthias Schmid Kurz nach dem Amoklauf in Winnenden hat uns ein sehr ernster Leserbrief erreicht. Da es aufgrund der Länge des Briefes nicht möglich ist, diesen komplett in der M! Games abzudrucken, möchten wir das auf diesem Wege nachholen. Uns hat dieses Schreiben sehr bewegt, wie ergeht es Euch? Liebes M!-Team, gerade habe ich den Leserbrief des ’geschockten Pädagogen’ gelesen und möchte hiermit mal eine Sichtweise ermöglichen, die es in der Form vielleicht noch nicht gegeben hat. Auch ich war fest entschlossen einen Amoklauf zu starten, verhindert wurde dies nur durch einen Zufall. Sollte Euch interessieren wie Menschen zu Amokläufern werden können, möchte ich hiermit meine Geschichte erzählen. Vielleicht wirft diese ein etwas anderes Licht auf diese grausamen Taten, die immer wieder geschehen. Die Person, die es am meisten betrifft kann man leider nicht mehr fragen, da sich die Täter traditionell am Ende selbst richten. Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf mit geschätzten 400 Einwohnern und besuchte natürlich auch die dortige Schule. Ich war, als ich eingeschult wurde, sehr lern- und wissbegierig, in den ersten Jahren mit der Klassenbeste und las bereits Bücher als die meisten anderen gerade erst mit dem ABC fertig waren. Ich war ein sehr ruhiges Kind - relativ unauffällig, friedlich und freundlich. Mit anderen Worten: Ich war anders als die meisten anderen. Zudem auch nicht besonders sportlich und körperlich schwächer als der Rest. Ein gefundenes Fressen für Menschen mit schwachem Geist und eingeschränkter Persönlichkeit. Im Laufe der Jahre wurde ich zum Prügelknaben und Sündenbock für alles mögliche abgestempelt. Als ich in die fünfte Klasse kam, begann ein Leben, dass ich im Nachhinein nur als Horrorszenario beschreiben kann. Ich interessierte mich eher für Naturwissenschaften, Bücher und seit meinem 12. Lebensjahr (als ich ein NES geschenkt bekam) auch mit absoluter Begeisterung für Videospiele. Gerüchte wurden laut, teilweise verbreitet durch Eltern, ich würde, wenn ich älter wäre, bestimmt mal ’anders’ werden. Schwul, für Dorfbewohner also die niederste Lebensform die für sie überhaupt existiert. Dies griffen einige Schüler auf und verbreiteten das Gerücht, welches wohlwollend von vielen aufgenommen wurde. Meine Situation verschlimmerte sich auch noch dadurch, dass ich mich nicht dem Gruppenzwang unterordnen wollte. Ich interessierte mich nicht für Zigaretten oder Alkohol, Discotheken waren nie mein Ding und das Thema Sex bzw. überhaupt erstmal eine Orientierung in dieser Richtung zu finden war mir erstmal auch egal. Jemanden wie mich würde man wohl als Spätzünder bezeichnen. Dies führte natürlich dazu, dass ich nicht ’cool’ genug war und noch mehr ausgeschlossen wurde - was wiederum dazu führte, dass ich mich für die oben genannten Dinge noch weniger interessierte und deswegen wurde ich noch uncooler wurde usw. - ein Teufelskreis. Ich hatte nur zwei Freunde, die sich in einer ähnlichen Situation befanden und mir nicht wirklich helfen konnten, ich hatte manchmal den Eindruck dass jeder von uns froh war, wenn mal ein anderer gemobbt wurde. Bereits auf dem Weg zur Schule wurde ich gehänselt, durch den Schuleingang an den dort herumstehenden Schülern zu gehen war jeden Tag ein Spießrutenlauf. Man warf mir Beleidigungen an den Kopf, teilweise bespuckte man mich, quälte mich, schubste mich herum und tat mir sowohl psychisch als auch physisch weh. Ich war verzweifelt. Körperlich unterlegen sah ich irgendwann keinen anderen Ausweg als selbst Gewalt gegen einen dieser Sadisten anzuwenden. Dieser Versuch wurde jedoch im Keim erstickt - indem man mir sofort den Arm verdrehte und mich anderen vorführte. Wenn man allein ist und versucht sich zu wehren, wird alles nur noch schlimmer. Man hat als Einzelner keine Chance, wenn andere sich immer wieder gegen einen verbünden. Ich versuchte etwas anderes. Mich anzupassen. Ich trank Bier, fing an zu rauchen und versuchte, Anschluss zu finden. Indem ich so tat, als ob mich die Themen der anderen interessierten. Partnersuche, Disco, Drogen. Im Grunde genommen versuchte ich, jemand zu sein der ich nie sein und werden wollte. Dies wurde erst skeptisch beäugt bis man dann kollektiv beschloss, es lächerlich zu finden. Meine Eltern wussten von diesen Dingen so gut wie nichts. Ihnen war klar dass ich nicht sonderlich beliebt war, was aber wirklich in der Schule und vor allem in mir vorging, wussten sie nicht. Lehrer beobachteten diese Szenarien zwar, schauten aber wohlwollend weg. Sind ja nur Kinder. Die meinen das nicht ernst. Ist ja nur Spaß. Dass dabei aber jemand innerlich zugrunde geht, interessierte niemanden. Eine Lehrkraft meinte einmal zu einem der obersten Rädelsführer, er solle doch seine überschüssige Kraft an einem Baum abreagieren, andere zu ärgern wäre unfair. Und das war es dann auch schon. Ein Highlight war, als ein hinter mir sitzender ‚Klassenkamerad’ versuchte, mich im Unterricht anzuzünden - indem er mir ein brennendes Feuerzeug in den Nacken hielt. Den Lehrer interessierte dies herzlich wenig. Ich hatte danach eine offene, nässende Wunde im Nacken, die ich versuchte vor meinen Eltern zu verstecken. Sie fanden es trotzdem heraus und fragten geschockt was passiert wäre. Ich versuchte die Sache herunterzuspielen um das folgende Szenario zu vermeiden. Mir war klar, dass eine Einmischung meiner Eltern alles nur noch schlimmer machen würde. Am nächsten Tag fingen sie den Verursacher meiner Brandwunde ab (mein Elternhaus lag auf dem allgemeinen und einzigen Schulweg) und stellten ihn zur Rede. Sie ermahnten ihn, mich zukünftig in Ruhe zu lassen. Das war der Beginn eines noch schlimmeren Alptraumes. Sowieso schon täglich gehänselt und ausgeschlossen, in der Schule ängstlich immer nur auf den nächsten Angriff wartend, war ich nun als Petze abgestempelt die sich nicht wehren kann und Mama und Papa vorschickt. Ab da war mein Leben kein Leben mehr. Ich verkroch mich nur noch in meinem Zimmer, die Schule war jeden Tag ein emotionaler Trip in die Hölle. In den Pausen war ich oft ’fällig’, im Sportunterricht sowieso. Schwächlinge mit schlechten sportlichen Leistungen waren bei der damaligen Sportlehrerin sowieso nicht beliebt - dies war auch die ideale Gelegenheit dem Idioten, also mir, immer wieder richtig eins reinzuwürgen. Im wahrsten Sinne des Wortes, ich sage nur Völkerball…. Videospiele waren von da an mein täglicher Begleiter. Ich brauchte diese um mich abzureagieren. Ego-Shooter waren nie mein Ding, aber Prügelspiele, Horrorspiele, Rollenspiele. Ich flüchtete mich in Phantasiewelten, um nicht wahnsinnig zu werden. Als wir eines Tages wieder Sportunterricht hatten, begab sich die Klasse in Richtung Sporthalle am anderen Ende des Dorfes, um dort auf den Unterrichtsbeginn zu warten. Keine Lehrkraft in der Nähe (da mal wieder zu spät) und aggressive Raufbolde die Langeweile hatten. Bis jemandem einfiel, die umherliegenden Steine und Schieferplatten als Wurfgeschosse gegen mich zu verwenden. Die Idee fand wachsenden Zuspruch und so fing man quasi an, mich zu steinigen. Ich hatte keine Chance mich zu wehren. All die Jahre der Qualen und Erniedrigungen ohne Aussicht auf Besserung oder Akzeptanz meiner Person brachen in diesem Moment über mich herein. Ich wollte flüchten und schaffte es irgendwie mit meinem Fahrrad zu entkommen… natürlich nicht ohne den Versuch mich daran zu hindern und mir weitere Steine hinterherzuwerfen. Man könnte ja noch den einen oder anderen Treffer landen. Ich fuhr zum Haus meiner Eltern, fing an zu weinen und wollte nur noch eines. Töten oder getötet werden. Mein Leben war sinnlos. Ich hatte an diesem Tag begriffen, dass es nicht besser werden würde, egal was ich auch versuchen sollte. Ich sah den Tod - in welcher Form auch immer - als den einzigen Ausweg. Ich traf unterwegs meine Sportlehrerin und rief Ihr zu, dass ich nicht mehr kann. Es schien sie kaum zu interessieren. Als ich an der Werkstatt meines Vaters war ließ ich mein Fahrrad fallen und begab mich tränenüberströmt zum Waffenschrank. Mein Vater hatte Waffen und ich wusste auch damit umzugehen, wir hatten immer wieder Zielübungen auf Bierdosen oder Ü-Ei Figuren unternommen. Mir war alles egal. Ich wollte diese Menschen töten, einen Befreiungsschlag ausüben, Rache nehmen für die Jahre der Hölle auf Erden, die man mir bereitet hatte. Ich wollte nur noch den Tod. Den der anderen und/oder meinen eigenen. Egal. Es sollte einfach nur enden. An diesem Tag. Mir war alles egal. (Un)glücklicherweise war der Waffenschrank meines Vaters an diesem Tag verschlossen. Ich rüttelte daran, erreichte aber nicht das was ich wollte. Waffen um zu töten. Als ich begriff, dass nicht einmal dies funktionierte, war alles für mich vorbei. Ich lebte in der Hölle und es gab keinen Ausweg. Eine Weile später fanden mich meine Eltern heulend und zitternd in meinem Zimmer. Ich hatte einen totalen Nervenzusammenbruch. Natürlich waren diese sofort in Panik und fragten was passiert wäre, meine Antwort drauf war immer wieder, dass ich am Ende wäre und nur noch einen Wunsch habe: Meine Peiniger zu töten oder mich umzubringen. Es sollte einfach nur vorbei sein. Ich ging von da an nicht mehr in die Schule. Psychologische Hilfe lehnte ich ab. Was sollte dies bringen? Besser damit umzugehen, dass ich misshandelt werde? Verständnis für meine Peiniger aufbringen? Lächerlich…. Als in der Schule der Ernst der Lage erkannt wurde, wurden Diskussionen im Unterricht darüber geführt, wie ich später erfuhr. Nach einigen Tagen kam einer der schlimmsten Folterknechte zu mir nach Hause, um sich zu entschuldigen. Klar, dass er dies nur tat weil er dazu gezwungen wurde. Man sah ihm an, dass es nicht wirklich ernst gemeint war. Ich ging daraufhin wieder zur Schule - an meinem ersten Tag bekam ich von einer Mitschülerin eine Blume überreicht und eine Entschuldigung im Namen der ganzen Klasse. Lächerlich, dachte ich nur. Diese Schweine hätten von mir aus auch elendig verrecken können, aber ich nahm dankend an und machte gute Mine zum bösen Spiel, denn keine zwei Wochen später ging es - wenn auch in wesentlich abgeschwächter Form - weiter wie vorher. Ich beendete nach der Realschule freiwillig meine Schullaufbahn, der Gedanke auf ein Gymnasium zu gehen und 3 weitere Jahre den Horror zu erleben, war unerträglich. Ich machte eine Ausbildung und tat das einzig Richtige: Ich zog sofort weg. Ich konnte endlich, nach fast 20 Jahren in Hamburg einen Neuanfang starten, in einer Stadt, in der mich niemand kannte und ich Menschen kennenlernen durfte, die mir gegenüber unvoreingenommen waren. Ich war am Anfang sehr schüchtern und ängstlich, blühte aber von da an förmlich auf. Heute kann ich sagen : Mein Leben begann erst mit 20, alles andere davor war ein Alptraum, die Hölle auf Erden. Viele Jahre lang. Heute habe ich viele Freunde, alles Menschen die mich mögen und auf die ich mich verlassen kann, ich habe mein Abitur an der Abendschule nachgemacht (diese Zeit zählt zum schönsten überhaupt - hätte nie gedacht, dass so etwas in einer Schule möglich wäre), studiere demnächst Psychologie, habe einen tollen Job und führe ein zufriedenes Leben. Ich weiß mich meiner Haut zu erwehren und habe mittlerweile ein derartig starkes Selbstbewusstsein entwickelt, dass mich heute niemand mehr auch nur ansatzweise angreifen kann. Ich habe vor einigen Jahren in einer Psychotherapie meine Vergangenheit aufgearbeitet und kann nun besser damit leben. Wenn ich heutzutage lese dass ’Killerspiele’ Menschen zu Monstern mutieren lassen, kann ich nur mit dem Kopf schütteln über soviel Ahnungslosigkeit und Dummheit. Menschen machen aus Menschen Killer, nicht Spiele - egal ab gewaltverherrlichend oder nicht. Auch ich zocke heute “Resident Evil“, “Silent Hill“ und freue mich tierisch auf “Mad World“. Allerdings haben mich solche Spiele nie aggressiv gemacht und werden es auch nie tun. Es sind Spiele. Nicht mehr, nicht weniger. Man wird nicht zum Amokläufer weil man Killerspiele spielt, man spielt diese, um sich abzureagieren. Ein Ventil, nichts weiter. Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich nur sagen: Mir tut der Amokläufer von Herzen leid. Ich denke, ein normaler Mensch kann sich nicht vorstellen wie es ist, ausgestoßen und nicht akzeptiert zu sein. Damit könnte man vielleicht noch leben, wenn man wenigstens in Frieden gelassen werden würde. Ich würde nur zu gern mit den Menschen ein Gespräch führen, die der Meinung sind, dass Games als Sündenbock zur Verantwortung zu ziehen sind und Ihnen gern mal meine Sichtweise schildern. Vielleicht hilft es ja, wenn diese Leute anstatt einfach groß das Maul aufzureißen, jemandem zuhören der wirklich weiß, wie es in solch gequälten Seelen aussieht. Aber das zählt ja nicht, solange sogenannte ’Experten’ ihre ’wissenschaftliche’ Meinung publizieren. Mittlerweile bin ich froh, dass mein Amoklauf nicht stattfand. Einige meiner Peiniger sind heute tot, gestorben bei Autounfällen, andere sind drogenabhängig oder seit Jahren arbeitslos und hängen an der Flasche - andere wiederum haben innerhalb der Dorfgemeinschaft geheiratet und führen ein erbärmliches Leben, während ich meines in vollen Zügen genieße. So hat am Ende jeder bekommen, was er verdient und zu sehen wie sich die anderen selbst zu Grunde richten, ist in meinen Augen besser als jeder Amoklauf und mehr als eine Genugtuung. Vielleicht gibt es ja da draußen Menschen denen es jetzt ähnlich geht wie mir damals. Sollten diese Stütze oder einen Rat benötigen, bin ich gern bereit zu helfen. mein Leserbrief veröffentlichen Resonanz hervorrufen, könnt Ihr meine Mail-Adresse gern weiterleiten. Im übrigen: Ich bin jetzt 30 Jahre alt, spiele seit fast 18 Jahren Videogames und kenne (unter anderem) die MAN!AC seit ihrer ersten Stunde. Ich weiß also, wovon ich rede, wenn ich über Games und Gewalt hier meine Meinung äußere. Mit freundlichen Grüßen (Aus nachvollziehbaren Gründen verzichten wir darauf, Namen und Bild des Autors zu veröffentlichen. Wer mit ihm in Kontakt treten möchte, kann dies - über uns – gerne tun: per E-Mail an leserpost@maniac.de)
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BMW Augmented Reality

Geschrieben von silverSl!DE am Montag, 5. Oktober 2009 in Werkstatt

Wie ich in Asch Kalbs Artikel My Reality is Better Than Yours lesen konnte, bricht langsam eine neue Generation von Reparatur und Wartungsanleitungen an. Anhand eines 3er BMWs wird demonstriert, wie einfach es einem gemacht wird, seinen Wagen zu zerlegen, OHNE dass man das Fahrzeug danach nicht mehr zusammen bekommt, was meist der schwierigere Part ist. ;-) Es ist schon ziemlich beeindruckend, wie Simulation und Realität verschmelzen und man aktive Hilfen beim bloßen zuschauen bekommt. Was mich jedoch sehr viel mehr interessiert, ist wie die Sprachsteuerung gelöst wird. Denn nahezu jeder der am Auto geschraubt hat, wird das Gefühl bei einer festgerosteten Mutter/Schraube/Scheibe welche man ums Verrecken nicht lösen kann. ;-) Da fäng man schnell mit, sagen wir "energiegeladenen", Selbstgesprächen an. Wobei die Lautstärke i.d.R. vom Festrostugsgrad abhängt... Das müsste die Sprachsteuerung doch auch erkennen, und direkt mit Psychologischem beistand zu Seite stehen^^ In diesem Sinne: Viel Spaß beim Schauen und Staunen:
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